Freitag, 3. Juli 2015

Fiesta

Ein Foto, dass ich schon lange mal verscrappen wollte: Das einzige Bild von meinem ersten Auto.


Leider ein sehr schlechtes Bild, da es aus der Zeit stammt, als mein damaliger Fotoapparat manchmal komische Doppelbelichtungen gemacht hat. Diese Spiegelungen auf dem Foto sind leider wirklich da, und nicht etwas beim Knipsen des Layouts entstanden.  :(  Aber hilft ja nix, auch hier überwiegt für mich mal wieder der Erinnerungswert, und nicht die Fotoqualität. Besser als gar kein Bild.

(Aufgenommen wurde das Foto übrigens, als ich im Rahmen meiner damaligen Ingenieurbüro-Tätigkeit beruflich auf einer Kläranlage unterwegs war. Bevor hier AUCH Fragen kommen, ob ich den Ordnerstapel etwa zu Hause immer gebraucht hätte, um in das Auto einsteigen zu können!)


Ich habe auf diesem Layout mal wieder mit Strukturpaste gearbeitet. Und weil mich das Rumgewelle vom Cardstock hinterher immer so nervt, habe ich mal probiert, den ganzen Bogen rundherum vorher festzukleben. Das hilft ja beim Aquarellieren auch immer schön.


Hat auch tatsächlich gut geklappt! Wenn man hinterher lange (also, WIRKLICH lange!) wartet und alles komplett durchtrocknen lässt, zieht der CS sich wieder fast komplett gerade.

Nun ist längliches Warten leider nichts für mich. Ich empfehle mir selber, so etwas abends bei großer Müdigkeit, direkt vorm ins Bett gehen zu machen. Dann ist morgens alles gut. Anders bringe ich ja nur ganz schlecht die Geduld auf, das Zeugs einfach lange genug unberührt liegen zu lassen.

Freitag, 26. Juni 2015

Ephemera-Boxen aus Cardstock



Ihr wisst ja, wie das ist.
Man kommt aus dem Urlaub nach Hause, die Taschen voller Zettel, Karten, Bons, Flyer und Tickets. Dazu noch die Ansichtskartensammlung, und so Zeug wie Muscheln, schöne kleine Steine, getrocknetes Meeresgetier oder Cocktailumrührstäbchen und kleine Papierschirmchen.
(Und weil es im Deutschen für dieses ganze Sammelsurium kleiner Zettelchen in der Tat keinen sinnvollen Oberbegriff zu geben scheint, nennen wir es ruhig mal Ephemera. Obwohl ich das Wort eigentlich immer ein wenig sonderbar finde.)


Das alles kann oder soll ja nun nicht unbedingt mit im Urlaubsfotoalbum untergebracht werden - man will es natürlich aber auch keinesfalls wegschmeißen. Sind ja so schöne Erinnerungen.
Um diesen ganzen Mitbringseln ein angemessenes Zuhause zu geben, zeige ich euch jetzt, wie ihr mit sehr wenig Aufwand Kartönchen aus Cardstock herstellen könnt, in denen alles nach Urlauben getrennt aufbewahrt werden kann, und die sich zusätzlich noch hübsch im Regal machen. Je mehr, desto hübscher. :)

Sie lassen sich - im Gegensatz zu den Holzboxen, die mich beim Surfen auf Pinterest zu dieser Idee inspiriert haben - sehr schnell, einfach und kostengünstig aus dem Material herstellen, das jeder von uns sowieso haufenweise zu Hause hat. Dies ist besonders von Vorteil, wenn man auf einen Schlag mehrere Boxen für verschiedene Urlaube machen möchte.
Es lassen sich übrigens natürlich auch gut die Urlaubsfotos schon mal vorsortiert darin aufbewahren! Dann muss man sich mit den Alben nicht so unter Druck setzen. ;)

 Also los.
 Hier seht ihr das Schnittmuster für die Schachtelteile:
 (gestrichelte Linien falzen, rote Linien einschneiden)


Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Entweder, ihr entscheidet euch für eine zweiteilige Schachtel mit losem Deckel - dann arbeitet ihr das Unterteil einfach zweimal.
Oder ihr möchtet den Deckel lieber am Unterteil befestigt haben, in der Art eines Pizzakartons. Dann wird dieser mit der gekennzeichneten Klebefläche an eine Längsseite des fertigen Unterteils angeklebt.


Geklebt habe ich das Ganze mit doppelseitigem Klebeband. Das hält nicht nur sofort, sondern auch am besten.

Falls ihr "normalen" Cardstock (oder festes PP) benutzt, lässt sich die Schachtel problemlos schließen. Solltet ihr besonders dicken CS verwenden, kann das etwas knapp und das Schließen unter Umständen ein bisschen hakelig werden. Wer also auf Nummer Sicher gehen will, macht den Deckel 2-3 mm größer als das Unterteil. Nicht zu viel, der Deckel soll ja aber schließlich auch von alleine zu bleiben.
(Wenn ihr die einteilige Variante nachbastelt, am besten den fertigen Deckel über das Unterteil stülpen und erst dann die Lasche hinten festkleben. Dann gibt es beim Schließen keine Probleme.)


Zur besseren Bedienbarkeit habe ich am Deckel noch ein halbrundes Eingriffsloch ausgestanzt und die hinteren Ecken vom Deckel abgerundet.

Die Schachtel hat ein Innenmaß von 22 x 16 cm, so dass Flyer in der gängigen Größe oder auch zur Hälfte gefaltete A4-Unterlagen gut hineinpassen.
Die Höhe ist im Schnittmuster mit 4 cm angegeben; ich habe dann aber einfach auf dem ScorPal bei 1½" gefalzt. Das ist fast dasselbe. ;)
Bei Bedarf könnt ihr die Schachtel natürlich auch einfach höher oder niedriger machen. Lässt sich ja alles mühelos den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Der äußeren und auch inneren Gestaltung sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Ich würde allerdings nicht unbedingt voluminöse Embellies oben auf dem Deckel empfehlen, damit sich die Schachteln gut stapeln lassen. ;)


Ich habe meine Beispielboxen sehr schlicht gehalten und nur innen und obendrauf mit Landkartenseiten bzw. dem Vorsatzpapier aus einem 50er-Jahre-Atlas beklebt.


Beschriftet werden kann an der Längs- oder Querseite; je nachdem, wo und wie der Schachtelstapel im Regal stehen soll.


Dienstag, 23. Juni 2015

Album aus Biomülltüten


So ein Tüten-Album wollte ich schon lange mal machen. Nicht etwa, weil ich ein besonders großer Freund von interaktiven Alben bin (irgendwo dauernd was rausziehen müssen finde ich eigentlich gar nicht so toll), sondern weil ich dachte, dass diese fertig geknickten Tüten sich schön zu einem Album zusammennähen lassen.


Entgegen meiner ursprünglichen Absicht habe ich sie dann allerdings gar nicht mit der Hand eingenäht und dabei noch einen dekorativen Zierstich am Buchrücken erzeugt, sondern bin einfach mit der Nähmaschine drübergerattert.

Falls übrigens jemand auch solche kraftfarbenen Biomülltüten verwenden möchte: Bei Rossmann gibt es gänzlich unbedruckte! Sehr sinnvoll.   :)


Gefüllt habe ich das Album mit den Fotos von einem Sommerreitkurs von vier Jahren.



Die umgefalteten Öffnungen von den Tüten wollte ich erst abschneiden. Dann habe ich sie aber doch so zum Umklappen belassen, und die Pferdenamen darauf verewigt.
Alles, was bei den Tüten sonst noch irgendwie offen war, habe ich zugeklebt.



Montag, 22. Juni 2015

Vermischtes

Am Wochenende habe ich mal die Fotodateien der letzten Zeit aufgeräumt - und dabei einiges gefunden, was ich in den letzten Tagen und Wochen so kleckermäßig vor mich hin gebastelt habe. Ich raffe das jetzt mal alles in einem Post zusammen. Viel gibt es zu den einzelnen Sachen sowieso nicht zu sagen.  :)
Wir hätten da also:

Noch mehr Aquarellierung in Kombination mit BoBunny-Glitterpaste ...


 ... eine Auftragsarbeit für ein sommerliches Abschieds-Geldgeschenk ...


 ... weitere kleine Milchtüten, diesmal spacig (für die Mädels, die mich beim COC-Crop besucht haben) ...


 ... die Ergebnisse meiner Laminiererei mit den Metallic-Transferfolien (ganz schlecht zu fotografieren, aber in Echt eine dolle Show!) ...



 ... ein ganz kleines Mini-Album, in dem man aber sieben Fotos unterbringen kann ...



 ... und der erste Versuch, ein ausgedrucktes Bildchen auf Holz zu transferieren.


Ich hatte ein Fläschchen "Transfer Ink" geschenkt bekommen, mit der man angeblich InkJet-Ausdruck transferieren können sollte. Leider hat das so überhaupt GAR nicht geklappt. Bei dem Test auf Papier hat schwarz sich überhaupt nicht vom Ausdruck gelöst, und alle anderen Farben auch nur recht unwillig. Daraufhin habe ich mühsam ein Bild ausgesucht, in dem kein schwarz vorkommt und es todesmutig nochmal auf Holz probiert. Auf Papier ging es ja schon nicht so toll, da nun allerdings überhaupt nicht! Da ich aber zu Beginn der Aktion extra im Keller war, und ein Holzklötzchen abgesägt und weiß gestrichen hatte, wollte ich das nun doch noch dringend verwenden. Deswegen habe ich das Bild nochmal auf Waxpaper gedruckt, und dann einfach auf dem Holz abgedrückt. Und das hat ganz wunderbar funktioniert! Da hätte ich ja nun auch das ursprünglich Bild mit dem schwarz ... na ja. Irgendwann anders nochmal. Aber da ergeben sich ja jetzt ungeahnte Möglichkeiten!

Donnerstag, 28. Mai 2015

"Ink Smooshing"

... sollte das hier eigentlich werden; hat aber nicht geklappt.

Ich habe heute Morgen bei Kristina Werner so ein attraktives Tutorial gesehen, dass ich es noch vorm Frühstück unbedingt ausprobieren musste. Leider hat es bei mir überhaupt nicht so hingehauen - offenbar hätte ich nicht die rauhe Seite vom Aquarellpapier benutzen dürfen. Da versmooshte nämlich nix, und es hat sich überhaupt so gut wie keine Farbe auf das Papier übertragen! Hab ich wohl leider nicht ordentlich zugehört.
(Und eben gerade ist mir noch ein anderer Fehler klar geworden: Ich habe irgendein Stück Folie genommen, das hier so herumlag. Mir scheint, es war ausgerechnet InkJet-Folie. Wo die Farbe prima dran haften bleibt. Da muss wohl bei Gelegenheit nochmal ein gänzlich neuer Versuch unternommen werden.)

Ich habe dann jedenfalls mit dem Pinsel nachgeholfen und alles mit BoBunny-Glitter Paste wieder rausgerissen.  :)




Ganz uneigennützig:
Glitter Paste von hier *klick* und Seestern-Mask von hier  *klick*.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Zeitgeist



Das wohl wichtigste für Mädchen kurz vom Teenie-Alter: Permanent mit den Freundinnen in Verbindung bleiben. Skype hilft da sehr. Ich kann mich allerdings auch noch schön daran erinnern, wie ich mich selber früher auch direkt nach der Heimkehr von der Schule umweglos ans Telefon begeben habe, um Leute anzurufen, die ich vor einer guten halben Stunde das letzte Mal gesehen habe. WhatsApp im Bus gab es ja noch nicht, sonst hätte man den Kontakt gar nicht erst so lange abreißen lassen müssen. Der Unterschied bestand eigentlich nur darin, dass meine Eltern dauernd gejammert haben, ich solle doch wenigstens bis nach 18.00 Uhr warten. Weil es da billiger ist. Und man hatte eine kleine Sanduhr mit Acht-Minuten-Takt, mit deren Hilfe man die Einheiten kontrollieren konnte. Oder hätte sollen. Damit man nicht extra eine neue Einheit anbricht, nur um vielleicht noch "Tschüss" zu sagen. Soviel zum Thema "Früher war alles besser".

Und obwohl ich ja ebenfalls meine elektronischen Spielzeuge über alles liebe, gibt es immer noch eine Sache, die ich keinesfalls auf einem dieser Geräte erledigen kann: Die Verwaltung meiner Termine. Ich betrachte es als ein absolutes Ding der Unmöglichkeit, einen Kalender im Smartphone, Computer oder sonstwo digital zu führen. Schon bei der bloßen Vorstellung kriege ich ein komisches Krankheitsgefühl.
Seit ich meinen ersten Schneider-Schülerkalender hatte, bin ich nie wieder ohne Planner (wie man jetzt so schön sagt) gewesen. Was in dem Bereich da heute massenpopulär so abgeht, finde ich zum Teil etwas ... putzig. Aber auf YouTube erschließt sich mir ja nun durchaus Vieles nicht. (Wie ich gestern erfuhr, in Australien z.B. gerade sehr populär: "Gogglebox - The TV Show About Watching People Watching TV") Hat ja jeder andere Hobbys.  ;) 

Ich mache jedenfalls gar kein Filofaxing, ich schreibe Sachen in meinen Kalender. Ein Unterschied. War mir aber auf alle Fälle auch mal ein Layout wert:


Samstag, 16. Mai 2015

Rhabarberrhabarberrhabarber

Jahreszeitenbedingt (in der Rhabarbersaison laufe ich immer zu Hochform auf) gibt es hier heute - pünktlich zum backfreudigen Wochenende - mal wieder ein Rezept.  :)


Rhabarberkuchen mit Baiser-Guss

Teig:
125 g Sanella
125 g Zucker
1 Pckch. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 ganze Eier
+ 3 Eigelb (Eiweiß kommt in den Guss)
200 g Mehl
½ Pckch. Backpulver ( = 2½ gestr. TL)

5-6 Stangen Rhabarber

Guss:
3 Eiweiß (sind übrig vom Eigelb im Teig) 
200 g Zucker
1 Prise Salz
etwas Zitronensaft

Rührteig zubereiten, in die Form füllen und den kleingeschnittenen Rhabarber dicht auf dem Teig verteilen.
Kuchen bei 175°C Umluft ca. 20-25 Minuten backen.
Eiweiß sehr steif schlagen; mit Zucker und Zitronensaft weiterschlagen, bis eine feste Creme entsteht.
Auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen und nochmals ca. 15 Minuten weiterbacken.

Schön aufpassen, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird! Obendrauf ist mehr so goldgelb richtig. Braun ist schon zu lange.  ;)


Diesen Kuchen backe ich erfolgreich schon seit sehr vielen Jahren. Rührteig könnt ihr alle, oder? Nicht einfach alles zusammenrühren. Erst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier nach und nach, dann das mit dem Backpulver vermischte Mehl ... blablabla. Ich halte meine Rezepte immer sehr knapp, weil ich ja schon weiß, wie es geht.  ;) 

Vanillezucker lasse ich übrigens IMMER weg. Obwohl der in jedem noch so komischen Kuchenrezept vorkommt. Fällt für mich eher unter sonderbare Backgewohnheiten und überkandideltes Kochgeschwafel. Vanillin halte ich sowieso für etwas zweifelhaft, und das bisschen was in echtem Vanillezucker drin ist ... Irgendwie ist es doch einfach nur noch mehr Zucker. Das Aroma schmeckt kein Mensch wirklich durch. Außer die internationalen Spitzenbäcker unter euch, natürlich. Im Abgang. Und seit den Duftkerzenjahren habe ich zu Vanille sowieso ein etwas gespaltenes Verhältnis. Aber tut euch keinen Zwang an! Wer meint, dass das einen besonders raffinierten Geschmack erzeugt und dass es ohne nicht geht - nur hinein damit. Schaden tut es ja auch nicht direkt.

Dienstag, 12. Mai 2015

Noch mehr vom NSD!

Hab offenbar gerade 'nen Lauf.  :)

Dieses hier entstand (mit einem Foto von 1927!) nach einem "Scrap-Rezept" mit Materialvorgaben von Birgit :



... und bei der Challenge von Anja sollte man sich durch ein Kunstwerk inspirieren lassen. Zur Wahl standen Mondrian, Malewitsch und Klimt. Als alter Klimt-Fan habe ich natürlich den gewählt.



Das helle Gold ist Strukturpaste, und für das dunkle Gold habe ich die ganzen (bereits zum Laminieren verwendeten) Transferfolienreste verwendet, die hier noch herumlagen. Da ist ja am Rand schließlich noch was drauf!  ;)  Einfach mit einem dm-Kleberoller ein Muster machen und dann aufdrücken. Klappt wunderbar!


Sonntag, 10. Mai 2015

Layouts zum NSD

Gestern haben wir im ScrapBookTreff ein bisschen den NSD (National Scrapbooking Day) gefeiert. Es wurde stündlich eine neue Aktion angeboten, und obwohl hier zu Hause eigentlich gerade so furchtbar viel anderes zu erledigen war, wollte ich doch unbedingt irgendwas von den Challenges mitmachen. Und so habe ich tatsächlich das erste Layout in diesem Jahr gemacht! Wenn auch darüber, dass ich im Moment keine Layouts mache, sondern fast nur mein kleines PL schaffe. Aber da die Themenvorgabe "Verscrappe das Scrappen" lautete, hat das ja gerade schön gepasst.


Da mussten natürlich auch gleich meine frisch erzeugten Transferfolienobjekte drauf. Ich habe in den letzten Tagen viel mit dem Laminator experimentiert und zum Teil erstaunliche Ergebnisse erzeugt.


Nachdem das erste Layout gleich so schön geklappt hat, wollte ich mich unbedingt noch der Aufgabe "Inspiration durch einen Filmtitel oder ein Filmzitat" stellen. Das war schon etwas schwieriger, weil ich leider erst das Foto hatte, und dann also danach einen passenden Titel dazu auswählen musste. Hab dann aber doch noch was gefunden. Bei der Papierauswahl wurde es nochmal etwas langwieriger, weil mir irgendwas zartes in rosa vorschwebte. In rosa hab ich aber gar nichts da, weil ich das ja eigentlich doof finde! Ist mir dann beim Suchen wieder eingefallen.  :)
Aber dann fiel mir dieser Bogen von PinkPaislee in die Hände, den ich mit den leicht sonderbaren Farben und den sternförmigen Löchern irgendwann mal als "zu schwierig" klassifiziert und deshalb ganz nach hinten gesteckt hatte. Und auf einmal passte irgendwie alles zusammen. So habe ich tatsächlich noch ein zweites Layout geschafft:



Samstag, 2. Mai 2015

Mein kleines Sonderformat-PL


Ich habe ja schon öfter darüber referiert, dass PL nichts für mich ist. So toll ich das immer bei anderen finde, wenn ich mal die Gelegenheit zum Angucken habe - ich könnte das in diesem Umfang nicht durchhalten.
Nun hatte ich aber zum Geburtstag von Schnipselchen so entzückende, selbstgemachte Monatskarten bekommen.


Und während ich noch überlegte, wie ich die am besten einsetzen könnte, überfiel mich auf einmal die Erkenntnis, dass ich durch meine Insta-Fotos ja eigentlich schon im gewissen Sinne ein bisschen Project Life betreibe. Quasi ohne es zu merken. Und dass es ja so gut wie gar kein Aufwand wäre, diese Bilder gleich zu verwenden. Sind ja eh schon von alleine da.

Kurz entschlossen schaffte ich also ein kleines Sn@p-Album (6"x8") mit kleinen Hüllen an.
Und jetzt drucke ich einfach am Ende jeden Monats die sinnvollsten der Bilder aus und habe am Ende des Jahres so ganz nebenbei ein Mini-PL von 2015 fertig. So zumindest der Plan.  :)
Aber ein Drittel vom Jahr ist ja nun schon rum, und bis jetzt hat es ganz hervorragend geklappt. Es ist genau so wenig Action, wie ich mir vorgestellt hatte.
Die Fotos mache ich sowieso, und sie ergeben bei mir von Natur aus eine schöne Mischung aus normalem Alltag und kleinen Erlebnishöhepunken. (Die komplett sinnfreien kann man ja einfach weglassen.)

Ich habe mir in CorelDraw A4-Vorlagen erstellt, in die ich die Fotos für 2x2, 3x3 und 4x4 Inch einpassen kann. Zum Ausdrucken verwende ich dann das 170 g "Matte Photo Paper MP-101" von Canon und schneide die Bilder mit einem weißen Rand aus. Also alles nach demselben Prinzip, wie bei meinem letzten DecemerDaily. Geht (relativ) ruckzuck und hat sich sehr bewährt.
Auf "richtiges" Journaling verzichte ich dabei komplett, stattdessen schreibe ich direkt auf die Bilder ein bis zwei Hashtags mit drauf. Das gefällt mir übrigens mehr als gut; die Idee sollte ich vielleicht patentieren lassen.

Genug geschwafelt; so sieht es dann aus:











Ich bin sehr glücklich mit diesem kleinen Projekt! Und - wie gesagt - auch sehr zuversichtlich, dass ich das den Rest des Jahres durchhalte.

Was noch fehlt, ist diese ganze Küchengeschichte ... Aber da hefte ich dann einfach ein oder zwei Extra-Hüllen dazwischen.
Fast könnte man in Versuchung kommen, auch für die letzten zwei Jahre noch rückwirkend sowas zu machen! Schließlich habe ich die ganzen Insta-Fotos seit Anbeginn meiner Mitgliedschaft immer schön säuberlich weggespeichert. Aber wir wollen mal auch nicht zu viele UFOs anfangen; schließlich bringe ich ja schon von jeder Scrapreise welche mit. In den letzten drei Wochen also schonmal mindestens zwei.  ;)