Montag, 6. April 2015

Ostern ...

... ist heute Abend schon wieder vorbei, und dieses Jahr hier so unauffällig wie noch nie verlaufen.
Ich war seit zwei Wochen ausschließlich mit dem Küchenumbau beschäftigt, und habe nichts (aber auch GAR nichts!) anderes gemacht. Außer ein bisschen Karfreitagsgesinge.

Im SBT-Forum geht heute auch der Ostercountdown zu Ende; da hatte ich meinen Beitrag in Form von drei Karteninspirationen glücklicherweise schon einige Zeit vorher vorbereitet. Wenigstens die kann ich jetzt mal zeigen:


Kleine Vogelhäuschen an einem echten Zweig ...


... eine Karte mit angeschnittener Vorderseite ...


... und die dritte war das Beispiel zu meinem umgesetzten Kartensketch.


Alles nicht direkt österlich, aber frühlingshaft.

Apropos Frühling; heute habe ich die dicken Jacken auf den Dachboden gebracht und mit der ganzen Winterthematik endgültig abgeschlossen. Und dann habe ich (wie jedes Jahr) erkannt, dass ich überhaupt keine Übergangsschuhe habe. Was soll nun werden?!

Dienstag, 10. März 2015

Long time no see!

Würd ich da mal sagen.
Irgendwie bin ich im Moment mal wieder nicht so sonderlich viel hier.


Das liegt zum Teil vielleicht an den Frühlingsgefühlen, die mich endlich überrollen (selten war der Januar und Februar für die Bemühungen um meine seelische Ausgeglichenheit schlimmer als dieses Jahr), und zum Teil an der mich immer noch permanent beschäftigenden Küchenproblematik, die offenbar andere Teile meines Denkens irgendwie ausbremst. Nach Ostern wird alles besser. (Komisch, vor gar nicht allzulanger Zeit dachte ich immer, nach Weihnachten wird alles besser!)


Komplett untätig war ich allerdings nicht. Nur eben eher unauffällig.
So habe ich mir zum Beispiel einen "Sketch der Woche" für das SBT-Forum ausgedacht ...


... eine meiner unendlichen Geschichten beendet - das Projekt "Grundschulalbum" ...


... und putzige Mitbringsel für letzten Samstag gebastelt, als ich mal wieder zum Kellercrop bei Katja geladen war.


Dort traf ich neben den lieben alten Bekannten Heidi, Lisa und der weitgereisten Birgit zum ersten Mal nach einigen Fehlversuchen nun endlich auch mal Svenja - und das freut mich immer noch besonders.
Wir haben mehr als schön gegessen, getrunken, gescrappt und uns weitergebildet. Ich weiß jetzt zum Beispiel, was Flunkyball ist, und was Nische auf englisch heißt. Sehr viel nützlicher Input.  :)

Außerdem habe ich gerade kürzlich ein GANZ neues Projekt mit Insta-Fotos und einer Art ProjectLife begonnen. Das Zeigen hebe ich mir aber für den nächsten Blogpost auf, falls hier weiterhin die küchenbedingte Erlebnisflaute herrscht.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Carpe the Stanzförmchen.

Soweit zu meinen Lateinkenntnissen.

Hab mal verstanzt, was noch so auf dem Tisch herumlag. Das mache ich ja gerne, wenn ich keine Lust zum Wegräumen habe. Und auch nicht zum Entscheiden, ob irgendein Glitzerschnipsel noch groß genug zum Aufheben, oder schon klein genug zum Wegschmeißen ist.






Donnerstag, 12. Februar 2015

Alter Schwede.

Gestern Mittag brachen wir zu IKEA auf.
Wir haben uns zur längst mal wieder fälligen Küchenrenovierung (inklusive Fußboden!) durchgerungen, und wenn jetzt eh alles mal komplett raus muss, können wir ja auch gleich ein paar Missstände beseitigen, die sich damals, als wir mit der schon vorher vorhandenen Küche in unser Haus eingezogen sind, zwangsweise ergeben habe, und die mich seitdem mehrmals täglich aufregen. Wir wollen zwei Schränke austauschen und einen neuen dazukaufen, und überhaupt soll alles schöner und praktischer werden.

Küchenplanung ist ja immer ein weites Feld, und ich hatte mich hier zu Hause schon sehr mit dem Online-Konfigurator verheddert. Und wenn nicht alles komplett neu wird, sondern die Einzelteile auch noch zum Rest passen müssen ... Integration wirft ja häufig Probleme auf; nicht nur in der Küche. Wir mussten nun also leider mal hinfahren, um die ganzen möglichen Schwierigkeiten in Echt zu besichtigen. Der nächste IKEA von uns aus befindet sich im Hannover im Expo-Park und die Anfahrt dauert über eine Stunde. Aber hilft ja nichts.
Wir verbringen mehrere Stunden in der Küchenabteilung und alles ist noch viel schlimmer als gedacht. Ungerade Zahlen sind nicht vorgesehen; was nicht 20, 40 oder 60 cm breit ist, kann leider gar nicht erst stattfinden. Unser auszutauschender 30er-Schrank könnte also z.B. durch eine Lücke ersetzt werden. Oder durch einen 20er-Schrank (da kann dann in jeder Schublade eine schmale Suppenkelle oder ein Kochlöffel drinliegen) plus eine 10er-Lücke. Man weiß nicht, was schlimmer ist.

Als wir unter großen Mühen eine Lösung zusammengestellt haben, beschließen wir spontan, die in Teilen gleich mal mit nach Hause zu nehmen. Schließlich ist es ja immer so eine Aktion, hierher zu fahren.
Vor dem Regal im Lager kriegen wir uns wie üblich ein wenig in die Klotten. ("Das passt nicht ins Auto." - "Das sehe ich auch!!!" - "Ich hatte gestern extra gesagt, du sollst nochmal messen!" - "Ich erkenne zwei Meter, wenn ich zwei Meter sehe." - "Es ist aber 2,40 Meter. Erkennst du das auch?" - "Wir können die Klappe hinten nicht offen lassen und festbinden; DU wolltest ja, dass ich die Gurte aus dem Auto nehme!" - "Ich fahre doch nicht 364 Tage im Jahr völlig nutzlos deine Gurte umher! Ich hab gesagt, man weiß ja vorher, dass man was langes transportieren möchte, und dann kann man sie ja mitnehmen!" - "Du hast nicht gesagt, dass das SO lang ist!" - "Das kann man sich doch DENKEN! Deswegen solltest du ja MESSEN!!!")

Unsere drei Schränke teilen sich in 30 Einzelpakete auf. Wir hucken den Wagen voll, und angesichts des ganzen Haufens mehren sich meine Zweifel, dass wir alles mitkriegen. Vor allem die 2,40 Meter. "Ach, wir laden einfach erstmal ins Auto ein, und wenn es gar nicht geht, geben wir halt was zurück."
Wir schlingern zur Kasse und werden dort angesichts der Gesamtsumme kurz ohnmächtig. Wir bezahlen trotzdem und wenden uns dem Ausgang zu.
Da geht plötzlich das Licht aus. Alle machen "Uuuuh!" und verharren in Bewegungslosigkeit. Alle, außer mir. Ich hole das Handy raus und mache ein Instagram-Foto. Wenn man schonmal was erlebt!


Während mich launige Kommentare wie "Hoffentlich seid ihr gerade in der Bettenabteilung" und "Bei IKEA gibt es doch aber so viele Kerzen" erheitern, geht die Notbeleuchtung an. Alle machen "Aaaah!" und fahren mit ihren Wägelchen weiter. Es staut sich an der großen Drehtür vor den Fahrstühlen, die erstaunlicherweise wohl mit Strom angetrieben wird. Ein IKEA-Mitarbeiter kommt und bastelt sie manuell auf. Ich bin immer noch guter Dinge, der Strom kommt ja sicherlich gleich wieder.
Die ersten Zweifel beschleichen mich, als ich plötzlich sehe, wie die Brandschutzwände um uns herum automatisch herunterfahren! (Meine Sorge ist allerdings quasi nichts gegen die der Eltern, die sich urplötzlich vom Smaland abgeschnitten sehen, wo noch der Nachwuchs weilt!)

Jetzt aber nichts wie raus hier, im Fahrstuhl ist Licht. Ja, Licht, aber er fährt nicht. Er heißt nur so. Na, dann warten wir eben kurz, der Strom muss ja jeden Moment wiederkommen. Wir bauen uns mitsamt unserem sehr vollen Wagen an einer passenden Stelle auf und warten ein bisschen vor uns hin. Ich weiß gar nicht, ob das in jedem IKEA so ist - in Hannover jedenfalls verlässt man die Kasse im 1. Stock und muss dann zum Parkdeck oder zum Ausgang ins Erdgeschoss runterfahren. Mit dem Fahrstuhl, oder mit so einem langen schrägen - äh - Laufband. Wie eine Rolltreppe, nur ohne Stufen. (Aber mit Strom.) Manche Leute haben nur wenige und/oder kleine Kartons, die fangen an, ihren Kram die Treppe runterzutragen. Beneidenswert. Diese Lösung scheidet für uns leider aus.

Dann: eine scheppernde Durchsage. Man versteht kein Wort. Ich gehe nach drinnen und befrage eine IKEA-Tante. "Hä? Was für eine Durchsage meinen Sie denn? Ich höre nichts." Tatsächlich, drinnen hört man es noch weniger. Und es wäre ja vielleicht ein bisschen viel verlangt, dass sie irgendwas darüber weiß! Ich bemühe mich runter ins Parkdeck, wo es wenigstens fragmentarisch zu verstehen ist: "Achtung, Achtung! Verlassen Sie sofort das Gebäude! Gehen Sie nicht zu ihren Fahrzeugen, die Ausfahrten sind bereits alle gesperrt. Sammeln Sie sich draußen auf dem Parkplatz und folgen Sie dort den Anweisungen." Dasselbe nochmal auf Englisch und dann ununterbrochen immer wieder.
Und dann kommt die Feuerwehr. Große Autos mit viiiiel Blaulicht. Brennt es wirklich? Das müsste man doch sehen?! Das Wort "Bombendrohung" macht die Runde. Ich frage mich, ob Jack Bauer von der CTU schon benachrichtigt ist, oder soll ICH es vielleicht machen?

Wir stehen immer noch etwas unentschlossen neben unseren Küchenteilen im Wert von mehreren hundert Euro herum. Ebenso andere Kunden mit genauso vollen Wagen. Das Zeug ist bezahlt, das lässt man ja jetzt nicht einfach so stehen! Dann kommen aber auf einmal sämtliche IKEA-Mitarbeiter in einem großen Rudel nach draußen, plärken "Wir evakuieren!" und zwingen uns zum Runtergehen. Wir können es sehr schlecht verkraften, von unseren Kartons getrennt zu werden, für die wir uns mehrere Stunden im Laden aufgehalten haben und zu denen wir inzwischen eine sehr innige Beziehung entwickelt haben.

Dann stehen wir eine lange Weile tatenlos auf dem Parkplatz herum. Es ist schweinekalt, und ich habe natürlich keine Jacke an! Man geht doch nicht mit einer dicken Jacke zu IKEA rein.
Die Feuerwehr mörkelt irgendwas am anderen Ende des Gebäudes. Dann können wir doch jetzt hier unsere Kartons ...? Wir sehen auf einmal, dass einige Männer auf dem (stromlosen) Laufband etwas nach unten tragen. Das wollen wir auch!!! Unten am Laufband steht ein IKEA-Mitarbeiter, der spontan seine Bestimmer-Qualitäten entdeckt hat, und offenbar völlig willkürlich einige Leute nach oben lässt. Als wir sagen, dass wir auch unser Zeugs noch da oben haben, schnauzt er uns an "Hier wird jetzt überhaupt nichts mehr runtergeholt!" Der Gatte eskaliert, wie ich es selten erlebt habe.
Ich stehe kurz vorm Kollaps. Egal, wen ich da anspreche, keiner will für irgendwas zuständig sein. Jeder sagt "ICH weiß auch von nichts!" oder "Das ist hier alles nach Vorschrift." oder "Da müssen Sie die Chefin fragen!". Oh, die Chefin. Steht mit einem Megaphon und hilflosem Gesichtsausdruck beim Rolltreppenkommandeur und sagt "Kommen Sie morgen wieder." Das gibt uns den Rest. "WIR SIND NICHT VON HIER!" (Ein Satz, der bekanntlich schon viele Probleme auf dieser Welt gelöst hat.) Wir fangen an, uns alle ein bisschen anzuschreien. Beim nächsten Einkaufsbummel nehme ich mir auch ein Megaphon mit. Ich überwerfe mich spontan mit allen Mitarbeitern, inklusive der Chefin.

"Aber da holen doch welche was runter!" - "Das sind Leute von uns." Ach, schön, dass man's mal erfährt. Die haben nämlich keineswegs irgendwelche IKEA-Klamotten an, und deswegen hätten es ja genauso gut marodierende Möbelpaketdiebe sein können. Dann trägt einer auf einmal ein Kiste mit Kleinteilen an mir vorbei, die ich als UNSERE wiedererkenne! Erst in diesem Moment wird uns so richtig klar, dass die einfach den ganzen Kram, der noch auf zig Wagen oben vor den Fahrstühlen gestanden hat, nach und nach runterbringen, unten gemischt aufstapeln und da darf sich dann jeder was nehmen! Während wir ja alle noch rumstehen und warten, dass wir endlich hoch dürfen!!!
Jetzt wird es nochmal GANZ lustig. Wir hatten ja diese 30 (!) einzelnen Teile, von denen 29 in ihren bräunlichen Kartons nahezu identisch aussehen. Und - Surprise! - andere Leute haben AUCH Küchenteile gekauft! Und die sehen GENAUSO aus! Wir fangen also alle an, im Dunkeln unsere Sachen auseinander zu sortieren. Ein Albtraum. Der Gatte wühlt im Haufen und ruft mir Artikelnummern zu, und ich versuche, die auf dem meterlangen Bon wiederzufinden.

Endlich sind wir der Meinung, dass wir wohl hoffentlich alles zusammenhaben und rollen wutentbrannt mit dem ganzen Geraffel zum Auto. Inzwischen darf man nämlich wegfahren. Da erwartet uns dann noch der Einladespaß, der genau so schwierig wird, wie wir es vorher schon vermutet haben. Nur mit dem Unterschied, dass wir natürlich jetzt doch nichts zurückgeben können, was vielleicht nicht reinpasst! Wir wurden nämlich mit der Botschaft "Wir machen heute nicht mehr auf" verabschiedet. Wann auch??? Es ist schon fast 21.00 Uhr!
Wir klappen Sitze hoch und runter, schieben hin und her, bauen sämtliche beweglichen Teile ab. Alles im Dunkeln. Wenn mir jemand anbieten würde, jetzt hier im Parkdeck einfach friedlich zu sterben - ich würde ernsthaft drüber nachdenken. So bedient war ich lange nicht mehr.
Wir sind seit heute Mittag unterwegs, ohne jegliche Nahrungsaufnahme (Mittäglicher Irrglaube: "Wenn wir nachher so ca. um sechs zu Hause sind, essen wir was Schönes."), ich komme um vor Durst, und alleine die Aktion IM Möbelhaus mit den sämtlichen Problembewältigungen bezüglich der Küchenschränke hätte mir an Aufregung für heute völlig ausgereicht.

Ich möchte in meinem Leben keinesfalls nochmal evakuiert werden. Und wenn, dann irgendwo, wo das Krisenmanagement ein bisschen besser läuft. Wo sich auch mal jemand zuständig fühlt und deutlich sagt, was jetzt gemacht wird. Und am allerliebsten natürlich irgendwo, wo vielleicht sogar einer sagt: "Es tut uns leid, dass sie so viele Unannehmlichkeiten hatten. Selbstverständlich liefern wir Ihnen ihre bereits bezahlte Ware kostenfrei nach Hause."

Dienstag, 3. Februar 2015

Mehr englische Gärten

Letztens habe ich in einer Hau-Ruck-Aktion die Bilder unserer zweiten England-Gartenreise im Album untergebracht. Wenn einem plötzlich und unerwartet danach ist, halbfertig herumliegende Sachen zu beenden, soll man sich ja nicht sperren.   :)
Über die erste Hälfte des Albums hatte ich hier berichtet:  *klick*
"Hälfte" trifft es auch nicht ganz - es waren diesmal noch viel (viel!) mehr Fotos, da ich inzwischen eine manuelle Spiegelreflexkamera angeschafft hatte. Ach ja, damals ... als man noch manuelle Objekte hatte ...

Wenn man möglichst schnell möglichst viele Fotos unter den Füßen weghaben will, finde ich die PL-Hüllen nach wie vor einfach eine geniale Lösung.
Und ich hatte einen kleinen wachen Moment und konnte mich sogar gerade noch bremsen, extra neue Kärtchen zu bestellen! Ich hab einfach welche von den zahlreichen vorhandenen genommen. Ein toller Trick!  ;)

Da hat sich übrigens ein Problem aufgetan, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Wenn man (also, ich zumindest!) schon mal ziemlich viel mit einer Serie gemacht hat, mag man die leider gar nicht nochmal für was anderes benutzen! Und obwohl ich ja gar kein komplettes CoreKit besitze, weil ich mir die immer mit jemandem geteilt habe, bilden sich hier tatsächlich trotzdem jetzt schon Reste, die ich vermutlich nie mehr verwenden werde! Blöd.

Jetzt habe ich aber jedenfalls schön einen ganzen Ordner, in dem alle Gartenbilder versammelt sind.
Ein paar Beispielseiten:








Auf der Karte mit dem Abschlusstext habe ich einen nicht mehr korrigierbaren Tippfehler. Ich! Einen Tippfehler!!! Ein Albtraum.

Ich habe bei der Internet-Recherche für die kleinen Zwischentexte auf den Karten sehr viele interessante Fakten über die von uns bereisten Gärten herausgefunden. Viel, viel mehr, als ich damals während des Besuchs gewusst habe! Da hatte man ja maximal einen kleinen Reiseführer, und was da nicht drinstand, stand da eben nicht drin. Eigentlich müsste ich die ganzen Reisen mit meinem neu erworbenen Wissen (und dem Internet in der Tasche) jetzt nochmal wiederholen. Und bessere, digitale und vor allem noch mehr Fotos machen!
Obwohl - dann würde ich vielleicht doch lieber die Australien-Reise wiederholen. Auf der ich die für damalige Zeiten unfassbare Menge von drei ganzen 36er-Filmen verknipst und anschließend die Negative weggeworfen habe!
Manche Fehler lassen sich halt nicht mehr korrigieren.

Sonntag, 18. Januar 2015

Häschen klein

Ich mach ja sooo gerne Baby-Karten, aber die Gelegenheiten werden naturgemäß immer weniger. Sowas mache ich natürlich auch nicht - wie z.B. Geburtstagskarten - auf Vorrat! Die fruchtbaren Jahre meiner Freunde und Bekannten sind gezählt.
Aber noch diesen Monat wird vermutlich ein kleines Mädchen geboren. Und meine Karte ist vorher schon fertig! Hurra.
(Ich hoffe, es wird auch tatsächlich ein Mädchen! Bilder sind ja manchmal Ultraschall und Rauch. Sonst muss der Bengel eben sehen, wie er mit dieser femininen Karte zurecht kommt.)


Beim Basteln hat sich mir mal wieder die Frage aufgedrängt, warum man eigentlich normalerweise überhaupt keine Prima-Blümchen mehr benutzt. Irgendwann hatte es sich ja mal von einem Tag auf den anderen ausgeflowert! Komisch. Wenn ich mir aktuelle Bilder von Prima und der CHA 2015 angucke, stellen die das Zeug doch anscheinend immer noch tonnenweise her! Wird das vielleicht nur noch in Gegenden verschifft, die ganz andere Scrapstile verfolgen? Oder möglicherweise mehr in so Blumengegenden? Hawaii? Madeira? Mainau???
Andererseits, wenn ich mir die aktuelle Welle mit den PuffyStickern angucke, ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch Blümchen wiederkommen. Also schön aufheben.



Freitag, 16. Januar 2015

Kleine Halloween-Alben


Ihr erinnert euch ja womöglich noch an unsere Halloween-Party?
Ich wollte den Freundinnen meiner Tochter gerne ein paar Fotos von dem Event zukommen lassen. Und weil es diesmal nicht nur das typische Gruppenfoto war, sondern auch einige Detailaufnahmen von Buffet und Deko, habe ich für jede ein kleines Album gemacht. Basis war so ein einfaches 99Cent-Einsteckfoliendings aus der Drogerie, bei dem ich nur den Einband zusätzlich mit Papier eingeschlagen und ein bisschen aufgehübscht habe.


Leider hat sich das Ganze mal wieder etwas länger hingezogen, als ursprünglich geplant. Ich hatte damals sofort Abzüge bestellt und die Alben gekauft - und dann ist erstmal zwei Monate nichts mehr passiert. Aber ich hoffe, sie freuen sich trotzdem noch über die Fotos. Die Überraschung ist ja auch jetzt viel größer!  ;)


Donnerstag, 15. Januar 2015

Top of the world

Tja, mit dem Jumpstart bin ich leider immer noch nicht so in Wallung gekommen. Aber ich arbeite hier gerade so viele andere, schon seit Ewigkeiten liegengebliebene Sachen auf; ich habe Angst, dass ich da kein Ende finde, wenn ich jetzt zwischendurch aufhöre. Es läuft gerade so gut ...   ;)
Und die Jumpstart-Layouts werden ja nicht schlecht. Heute ist ja auch erst Halbzeit! Wenigstens meinen eigenen Lift habe ich aber natürlich geschafft. Grundlage war das Layout "Whoo lives here" von Ulietta aus Polen.

Das Foto stammt von unserer Haus-streich-Aktion vom letzten Sommer. Ich habe mich ja damals nur auf das Gerüstbrett darunter getraut. Und schon da war mir sehr eigenartig zumute. Ganz oben war ja quasi gar kein Dach mehr, und somit auch kaum was zum Festhalten! Meine Abenteuerlust hält sich auch manchmal in Grenzen.
Bei Betrachtung des Fotos war ich schon fast der Versuchung erlegen, als Layout-Titel "Ich bin der König der Welt" zu nehmen - dann fiel mir aber wieder ein, dass es das mal auf Platz 1 der lächerlichsten Filmzitate aller Zeiten geschafft hat. Man muss verzichten können.



Samstag, 10. Januar 2015

"Klimpen" und der Scraproom


IKEA könnte diese ganze Knut-Geschichte ja ausschließlich für mich erfunden haben. Selten habe ich so einen Drang, alles zu verändern und irgendwas neu anzuschaffen, wie im Januar. Wenn nach dem Abräumen der Weihnachtsdeko die ganzen alten Sachen wieder zum Vorschein kommen und sich (mindestens!) zwei trübe Monate vor einem ausrollen, in denen es größtenteils dunkel ist und auch sonst nix dolles passiert. Was Neues kaufen wirkt ja auch generell immer sehr stimmungsaufhellend!  :)  Größere Möbelanschaffungen verbieten sich ja leider; wer soll das bezahlen, und wo sollen die wohl auch hin? Steht ja alles schon voll! Und kaputt geht ja auch nur selten mal was. Elektrogeräte ja dauernd, aber Möbel?!

Trotzdem sind wir Anfang der Woche mal zu IKEA aufgebrochen, die Servietten neigten sich auch schon dem Ende zu. Und da fiel mir doch eher zufällig im Vorbeigehen in einem unauffälligem Eckchen etwas sehr attraktives ins Auge: Klimpen! Hatte ich davor noch nie irgendwo gesehen, habe es aber sofort als unverzichtbar eingestuft.


Ein kleiner Schreibtischaufsatz, hübsch und praktisch! Nun hatte ich zwar schon einen (nicht ganz so hübsch und mehr so mittelpraktisch) und wollte diesen eigentlich über Eck mit Klimpen noch ergänzen. Aber dann habe ich einen dieser Anfälle gekriegt und alles umgeräumt. Das (Januar-)Bedürfnis nach Licht und Platz und Weite brach durch, und ich habe alles vom Schreibtisch verbannt, was ich nicht wirklich dauernd brauche. Und auf nur Klimpen reduziert. Dieses Vollgestellte macht mich ja immer irre. Jetzt habe ich ganz viel in den ALEX weggeräumt, und dafür einiges von dessen ursprünglichem Inhalt weggeschmissen. Immer wieder befreiend und befriedigend.


Eine neue Lampe zur Ausleuchtung des Scrapplatzes habe ich übrigens auch gleich mitgenommen. Ich hatte bisher eine, die schön aussah, aber sehr funzelig war. Das fand ich früher immer toll "gemütlich", musste mir aber vor kurzem eingestehen, dass die ganze Sache mit dem Sehen ja mit dem Alter der Zeit auch nicht besser wird. Und die Gemütlichkeit dann darin bestand, dass ich am Schreibtisch abends z.B. noch prima surfen, aber keinesfalls noch irgendwas arbeiten konnte! Die Neue macht alles schön hell, und dazu steht sie sogar noch auf der Erde und nimmt auf dem Tisch keinen Platz weg! Wie überaus sinnvoll.

Jetzt ist alles erstmal wieder schön sortiert, sämtlicher Weihnachts-Scrapkram endgültig weggepackt und das ganze Office einmal komplett geputzt. So richtig gründlich, mit sämtliche Regale ausräumen. (Jedesmal wieder ein Alptraum.)
Und das allerwichtigste: Der Fußboden ist wieder frei!   :) 
Auf in ein neues Scrapjahr.


Sternenbokeh

Noch ein kleiner Nachtrag zu Weihnachten!   :)

Dieses Jahr habe ich endlich mal (bevor der Weihnachtsbaum mitsamt Lichtern schon wieder abgeräumt war ) daran gedacht, ein "Motivbokeh" oder "custom bokeh" auszuprobieren. Dazu klebt man das Objektiv der Kamera mit schwarzem Papier ab, bei dem in der Mitte ein Motiv - z.B. ein Stern - ausgestanzt ist. Ich konnte mir immer gar nicht vorstellen, dass das tatsächlich funktioniert.

Die ersten Versuche haben auch nicht funktioniert, weil mir wohl leider entfallen war, dass das nur mit einer Festbrennweite geht.  *kicher*
Aber damit klappt es dann wirklich völlig problemlos! Möchte bloß wissen, wie das mal einer rausgefunden hat.





Donnerstag, 8. Januar 2015

December Daily - geschafft!

Mein DD ist fertig, und ich freue mich sehr, dass ich durchgehalten habe! Der Knackpunkt liegt doch jedesmal wieder irgendwie am Schluss. Spätestens am Silvestertag bin ich des ganzen Weihnachtsgebimsels so überdrüssig, dass ich mich nicht mal mehr auf dem Papier damit beschäftigen mag. Da dann aber trotzdem noch ein paar Tage nachzuholen sind (ich mache das DD ja gerne bis Neujahr) muss ich immer ein ganz kleines Bisschen zwingen. Hat aber auch dieses Jahr wieder geklappt.   :)


Den Aufbau des leeren Buches an sich hatte ich ja hier schonmal beschrieben. *klick*

Auch dieses Jahr habe ich Instagram-Fotos (und noch ein paar zusätzliche) verwendet - aber auf jedem Fall alles mit dem Handy geknipst. Das ist für mich die perfekte Lösung, tatsächlich zeitnah die Bilder zu verarbeiten, um am Ball zu bleiben. Alles andere hat früher immer schlecht bis gar nicht geklappt. Aber so habe ich tatsächlich immer eine Kamera dabei und drucke auch spätestens jeden zweiten oder dritten Tag, das klappt super! Die Bilder habe ich auch immer sofort am passenden Tag eingeklebt. Text und Deko habe ich dann immer mal für ein paar Tage gesammelt ergänzt, wenn ich ein bisschen Zeit am Stück hatte.

Noch kurz meine Vorgehensweise mit den Fotos; vielleicht hilft das ja jemandem weiter, der Probleme mit der zeitnahen Verarbeitung hat: Ich habe am Handy die Foto-Funktion von vornherein gleich auf "quadratisch" eingestellt. Das hat sich für mich sehr bewährt. Die meisten Fotos verwende ich sowieso ganzjährig für Instagram, dann muss ich da gar nicht nochmal extra zuschneiden. Und wenn ich ein ganzes Minialbum (wie z.B. dieses DD) mit quadratischen Fotos mache, spart es tatsächlich enorm viel Zeit, wenn man nicht jedes Bild nochmal bearbeiten muss. In einem Graphikprogramm (in meinem Fall CorelDraw) kann man sich dann A4-Seiten mit Rastern für verschiedene Fotogrößen erstellen. In der Größe 6x6 cm z.B. passen dann 12 Bilder auf eine Seite. Und immer wenn eine Seite voll ist, wird gedruckt. Für solche Bilder in Minialben oder Books nutze ich gerne das "Matte Photo Paper MP-101" von Canon. Bin ein großer Matt-Freund.

Ich hatte zuerst gar nicht so richtig einen Anfang gefunden, weil ich mir so unschlüssig mit dem Journaling war. Direkt auf die Seiten schreiben ging nicht so gut, weil ich auch gemusterte Papiere dabei habe. Und überall kleine Textkarten hinkleben fand ich nicht so hübsch. Dadurch, dass ich relativ schmale Seiten habe, wäre das neben den Fotos auch immer zu eng geworden. Texte ausdrucken verzögert erfahrungsgemäß bei mir alles wieder unnötig.
Dann habe ich mich SEHR spontan für Textstreifen (mit der Schreibmaschine getippt) entschieden, und dann hat es geflutscht!

Viel Geschafel vorweg, jetzt zeige euch mal ein paar der Innenseiten:



Wenn eine Seite pro Tag nicht nicht ausgereicht hat, habe ich einfach noch eine zusätzliche Klappseite eingefügt.




Für die Bilder vom Weihnachtsmarkt habe ich ein kleines Leporello eingeklebt. Da finden dann nochmal acht zusätzliche Bilder Platz.




Manchmal habe ich auch die Fotos überlappend an nur einer Kante mit Washi befestigt und kleine Tabs drangetackert. Dann kann man sie einfach hochklappen.




Auf die hintere, innere Umschlagseite habe ich eine Papiertüte aus dem Adventskalender geklebt, in der sich noch ein paar "lose" Andenken befinden.


Zum Beispiel der Inhalt unserer ChristmasCrackers von Silvester: Papierkronen, Zunkunftsorakel und Anklebebärte. (Überhaupt: die Bärte!!! Wenn ihr mal in angeschickertem Zustand so richtig Spaß haben wollt, kauft euch Bärte!)
Und für diese Tasche habe ich auch - wie schon letztes Jahr - die Bilder von den ganzen einzelnen Päckcheninhalten vom Adventskalender als Collage ausgedruckt und mit eingefügt. Ich finde es immer so schade, dass man diese ganzen liebevoll dekorierten kleinen Päckchen zum Auspacken kaputt machen muss! Da habe ich wenigstens jeden Morgen ein Foto von Verpackung und Inhalt gemacht.

Ja, das war mein DecemberDaily 2014.
Im Moment habe ich das Gefühl, ich müsste das diesen Dezember nicht zwingend wieder machen. Im Vergleich zum letzten Jahr ähnelt es sich so als Komplettdokumentation inhaltlich doch sehr, weil wir natürlich gerade im Advent immer wieder auch sehr ähnliche Sachen machen. Aber man kann sich natürlich nie sicher sein.  *gg*  Womöglich trifft man im November irgendwo eine Weihnachtskollektion an, die geradezu danach schreit, ein DD werden zu wollen. Und bis dahin hat man natürlich alles Bedenken vom letzten Jahr schon wieder vergessen.

Samstag, 3. Januar 2015

Hello 2015.

Ja, ich weiß - Neujahr war schon vorgestern. Bin aufgrund meiner Silvester-Verreisung mit allem irgendwie noch ein bisschen in Verzug. Zudem habe ich schon vor Weihnachten aufgehört zu wissen, was für einen Wochentag wir gerade haben. Das trägt ja noch erheblich zur Verwirrung bei.

Trotzdem wünsche ich euch noch allen noch ein gutes neues Jahr mit viel Zeit und Glück und Freude. Und vor allem der Erfüllung aller heimlichen Wünsche!  :)

Im Kalender "Der andere Advent" (der glücklicherweise immer noch nicht zu Ende ist - schön, wenn nach Weihnachten nicht alles vorbei ist) fand sich an Neujahr ein Gedicht, das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Deswegen wird es hier jetzt mal kurz besinnlich:


Dienstag, 23. Dezember 2014

Oh Tannenbaum.

Dieses Jahr habe ich mir beim Baum knipsen endlich mal die Mühe einer Langzeitbelichtung gemacht, damit die Kerzen kleine Funkelsterne sind. Hat auch überraschend gut geklappt.   :)

So sehen wir ihn beim Essen vom Tisch aus ...


... und so vom Relaxen auf der Couch.
Hoffentlich treten beide Situationen häufig und lange ein.


Sonntag, 21. Dezember 2014

Weg mit den kleinen Fummeltüten!


Jetzt muss ich aber vor Weihnachten doch noch schnell meine umorganisierte Embellishment-Aufbewahrung an den Mann bringen! Die habe ich schon vor Ewigkeiten (in den Sommerferien?) umorganisiert, bin bis jetzt aber irgendwie noch nicht zum Posten gekommen. Mein letzter Aufbewahrungstipp für dieses Jahr.  ;)


Embellishment Storage

Wie beim PP, so haben mich auch bei den ganzen angebrochenen Kleinkrampackungen schon immer diese klebebestreiften Folientütchen aufgeregt. Aber das sind ja nun auch keine Artikel, die man besonders gut lose aufbewahren könnte. Komplett Austüten finde ich daher eine komische Idee. Und auch hier möchte ich bei manchen Sachen auch nach längerer Zeit manchmal noch gerne den Hersteller wissen.

So hatte ich es vorher:


Und so jetzt:


Ich habe "CD/DVD Protective PP Sleeves" (von hama) gekauft und dann alle Folientütchen weggeschmissen und die Inhalte da hineinsortiert.


An den Sleeves sind hinten so kleine Klappen, da können die Kleinteile nicht herausfallen. Und man kann einfach das Trägerpapier oder ein Stück von der Packungsrückseite mit in den Umschlag schieben, und sieht so auch noch den Hersteller oder die Serienbezeichnung. Oft sind die Embellies ja auch zusätzlichnochmal auf durchsichtige Folie eingeklebt; die habe ich dann (wenn sie noch voll war) einfach in der Mitte durchgeschnitten, damit alles reinpasst. Meistens fehlen ja eh schon welche, und man kann sowieso was kleiner schneiden. Manches kann man auch einfach lose einfüllen.

Für mich erhöht dieses System sehr die Benutzerfreundlichkeit! Und man bekommt auf demselben Platz viel mehr untergebracht.



So, das war's erstmal. Ich habe beschlossen, dass ab heute hier mal Weihnachten wird. Das meiste von meiner ToDo-Liste ist abgearbeitet, und scrapmäßig freue ich mich schonmal auf den Jumpstart im Januar. Außer ein bisschen am DecemberDaily rumfruckeln läuft hier auch sonst geradeso gut wie nichts. Zwischen den Jahren bietet sich da ja mal aufräumen und saubermachen vom Office an. Das find ich immer gut, wenn es dann so ganz neu losgeht!  :)

Habt eine schöne, weihnachtlich-kuschelige Zeit!